Archiv für die Kategorie „Politik“

Der ideale Kandidat für den Posten als Bundespräsident [Update]

Dienstag, 1. Juni 2010

Ich habe wirklich hin und her überlegt, wer die Aufgaben eines Bundespräsidenten wirklich warnehmen und repräsentieren kann und bin auch zu einem Ergebnis gekommen. Aber schauen wir uns erstmal an was Wikipedia zu den Aufgaben eines Bundespräsidenten sagt:

  • er vertritt die Bundesrepublik völkerrechtlich,
  • er beglaubigt diplomatische Vertreter und
  • er hat auf Bundesebene das Begnadigungsrecht, welches er allerdings teilweise an andere Bundeseinrichtungen delegiert hat; er kann aber keine Amnestie aussprechen,
  • Gegenzeichnung, Ausfertigung und Verkündung der Bundesgesetze durch Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt,
  • Vorschlagen eines Kandidaten zum Bundeskanzler zur Wahl durch den Bundestag sowie dessen Ernennung und Entlassung,
  • Ernennung und Entlassung von Bundesministern auf Vorschlag des Bundeskanzlers,
  • Ernennung und Entlassung von Bundesrichtern, Bundesbeamten, Offizieren und Unteroffizieren, sofern nichts anderes durch Anordnungen und Verfügungen bestimmt ist,
  • Möglichkeit zur Auflösung des Bundestages nach dreimalig gescheiterter Kanzlerwahl oder einer gescheiterten Vertrauensfrage.
  • Verkündung der Feststellung des Verteidigungsfalls und Abgabe völkerrechtlicher Erklärungen nach Beginn eines Angriffes sowie
  • Einberufung des Deutschen Bundestages (abweichend von den Parlamentsbeschlüssen)
  • Einberufung der Parteienfinanzierungskommission nach dem Parteiengesetz

Wie man sieht kommen für diese Aufgaben wirklich nur integre Personen in Frage, die an die Demokratie glauben und die Säulen der selbigen jederzeit verteidigen würden, auch gegen Widerstand.

Nun kommt die Preisfrage … wer kommt für diesen Posten in Betracht?

Meiner bescheidenen Meinung nach ist ein altliberaler vom Schlage Gerhart Baum prädestiniert für diesen Posten. Er hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass er für die demokratischen Werte unserer Gesellschaft eintritt und er ist eine glaubhafte, überzeugende Persönlichkeit, die auch Autorität und Weisheit ausstrahlt.

Damit möchte ich nur eines sagen: VOTE for GERHART BAUM!

[UPDATE]

Ich unterstütze hiermit natürlich auch jegliche Aktion gegen Zensursula!

Tauss wurde verurteilt [Update]

Freitag, 28. Mai 2010

Wie man den heutigen Medienberichten entnehmen konnte, wurde der ehmailige MdB Jörg Tauss nun zu einem Jahr und 3 Monaten Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Tauss, Freiheit statt Angst Demo '09

Tauss, Freiheit statt Angst Demo '09

Tauss selber zu dem Urteil: “Es enttäuscht mich dahingehend, dass das Gericht die Anwendbarkeit des §184b Abs. 5 StGB auf Abgeordnete ganz generell ausschließen will – und schon von daher auch kein Freispruch mehr möglich war: Mitglieder des Deutschen Bundestages sollen gegenüber den Informationen der Bundesregierung allein auf das parlamentarische Fragerecht beschränkt sein.” [1]
Und weiter: “Es befriedigt mich jedoch dahingehend, als es mir in der Folge dann zwar eine schon in rechtlicher Hinsicht lediglich privat und somit als strafbar zu wertende Neugier unterstellt, aber ausdrücklich eben kein irgendwie geartetes persönliches, sexuelles Interesse an der Verschaffung oder dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat. Diesbezüglich anderslautende Meldungen sind falsch.” [2]

Jörg Tauss hat jetzt vor sich “auf sein Rad zu schwingen” und darüber nachzudenken, ob es sich lohnt in Revision zu gehen.

Wer die ganze Geschichte zu diesem grotesken Fall nachlesen möchte, der schaut sich am besten folgenden Bericht seiner beiden Anwälte an:
http://www.moenikes.de/ITC/wp-content/uploads/2010/05/Auszug-Die-Wahrnehmung-schl%C3%A4gt-die-Fakten.pdf
(lokale Kopie)

Meinung
Ich bin momentan noch nicht wirklich in der Lage mir eine einheitliche Meinung zu bilden .. ich kenne diesen politischen Apparat und deswegen könnte es sein, dass Tauss medial hingerichtet wurde, andererseits hat er sich unglaublich dumm bei seiner Recherche angestellt und somit eine Kampagne gerade zu provoziert.
Klar ist auch, dass die Medien sich zur Bundestagswahl 2009 auf ihn eingeschossen hatten und z.B. zu dem verurteilten Kinderpornokonsumenten der CSU, kein Wort verloren haben.

Quo Vadis Medien?

[Update]

Habe noch einen interessanten Beitrag zu dem Thema gefunden und zwar auf bruchsaal.org.

[1][2] http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989

GeStaPo 2.0 [2. Update]

Freitag, 25. September 2009

Wie man beim Spiegel[1], in der Süddeutschen Zeitung[2] oder bei Heise[3] nachlesen kann, ist unser Innenminister W. Schäuble dabei, die Grenzen zwischen Polizei und Geheimdienst aufzuweichen bzw. verschwinden zu lassen. Dies würde den Verfassungsschutz zu einer neuen GeStaPo machen, ähnlich wie es beim BKA geplant ist.
Fraglich ist, wieso dieser Vorstoß so kurz vor der Wahl kommt, selbst der hinterletzte CDU-Wähler weiß doch wohin das früher geführt hat und wird sich dagegen wehren! Warum lässt die CDU so einen Minister im Amt, der offen für die Abschaffung von Rechten und Gesetzen die im GG stehen ist? Warum gibt es keine lauten Stimmen, die wenigstens jetzt den Rücktritt von Schäuble fordern? Und warum zum Teufel berichtet die BILD nicht darüber?!

Jetzt liegt es an uns Bürgern was dagegen zu tun … die “Anderen” scheinen nichts dagegen zu haben!

UPDATE:
Mittlerweile gibt es Neuigkeiten[4], denn es haben sich einige Leute zu dem Vorstoß geäußert und es gab Kritik von den Polizeigewerkschaften und allen Partein außer der CDU/CSU.
Folgende Statements wurden abgegeben:

Wir brauchen in der Bundesrepublik Deutschland keine Geheimpolizei – Klaus Jansen (BdK)

Ja, weil es polizeiliche Kompetenzen zum Geheimdienst verschieben würde, wogegen sich eine Polizei Gewerkschaft natürlich wehrt – nicht weil es gegen das Grundgesetz ist.

Für die Piratenpartei besteht das strikte Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten in Deutschland aus gutem Grund, da in der deutschen Geschichte insbesondere Inlandsgeheimdienste durch ihre Methoden bei der Bekämpfung Oppositioneller den Staat als Ganzes delegitimiert und in Misskredit gebracht haben. – Uli König (Piratenpartei)

Ganz richtig, wir erinnern uns an eine alte vergangene … braune Zeit. Damals haben alle gesagt “wir wussten ja nichts”, diesmal wissen wir alles.

Es war und ist üblich, dass zur Vorbereitung auf die nächste Legislaturperiode in allen Abteilungen am Ende einer Wahlperiode die Referatsleiter in einer Stoffsammlung die erledigten und noch offenen fachlichen Punkte aus ihrer Sicht zusammenstellen. Dies dient ausschließlich dem eigenen Überblick der betroffenen Arbeitseinheiten. Auch die Referate der Sicherheitsabteilung des BMI waren beauftragt, eine solche Stoffsammlung zu erstellen. Es handelt sich um eine interne Aufzeichnung erledigter und offener Themen – Bundesinnenministerium (BMI)

Es scheint als ob im BMI alle Ideen gerne gesehen sind, egal ob sie gegen das GG sind oder nicht; vllt. sind sie gerade dann sogar gewünscht? Besonders der letzte Satz – sehr pikant! Wenn das als “offene” Aufgabe gilt, dann würde es mich interessieren, was uns noch erwartet.

2. Update
Hier das ganze Dokument, welches von der taz[5] veröffentlicht wurde:
Verfassungsschutz und Plan BMI

Und ein feiner Artikel bei netzpolitik.org

gestapo2

[1] Spiegel.de
[2] Sueddeutsche.de
[3] Heise.de
[4] Heise.de
[5] taz

Piraten-Bashing ahoi!

Mittwoch, 23. September 2009

In letzter Zeit ist es unter einigen Leuten in Mode gekommen Piraten zu diskreditieren. Dabei beruft man sich größtenteils darauf, dass die Piraten wie ein Mob durchs Internet wüten und nur verbranntes Land hinterlassen. Angeblich sind wir dickköpfig und können keine Kritik vertragen und beleidigen ständig Leute.
Was soll ich dazu sagen? Ich kenne keinen Piraten persönlich, der sowas macht.
Allerdings bin ich mir sicher, dass wir sehr viele junge Anhängern/Sympathisanten haben, denen die Hutschnur leicht Platz und die sich wohl in der Anonymität des Internets fühlen und deswegen gerne mal über die Stränge schlagen, aber die sind KEINE Piraten! Also bitte bewertet uns nicht nach denen.

Kritik wird immer gerne angenommen, aber bitte nur konstruktiv und nicht nur einfach meckern, das kann jeder :)

Ahja und rechts sind wir auch nicht, auch wenn manche das Gegenteil behaupten, siehe:

piraten_logo_neu
via http://www.fixmbr.de/sensation-neues-logo-der-piratenpartei-geleakt/

Andi Popp und die Junge Freiheit

Dienstag, 15. September 2009

Es wurde schon einiges gesagt, egal ob bei Spreeblick, f!xmbr oder von Andie selber.

Es fällt auf, dass gerade die bekannteren Blogs Andi sehr lauthals kritisieren und ihm mangelnde Medienkompetenz vorwerfen, es wird auch “unwählbar!” geschriehen und dem ersten Teilsatz muss ich zustimmen. Immerhin war ich auch einer der Ersten (vllt. sogar der Erste) der ihn per Twitter und in den Comments seines Blogs dafür kritisiert hat und das als Pirat! Mir soll jetzt nur keiner kommen mit “du bist echt unsolidarisch!”, darum geht es nicht. Wer einen Fehler gemacht hat, muss auch die Schelte dafür kassieren. Betrachten wir es doch andersrum: Es hätte niemand sich dazu geäußert. Was wäre passiert? Vllt. hätte er ihnen noch ein Interview gegeben oder einem anderen unsauberen Käseblatt. Jetzt kassiert er ordentlich und wird in Zukunft so einen Fehler nicht nochmal machen.

Dadurch werden die Piraten aber noch lange nicht unwählbar. Fehler passieren, die Piratenpartei muss auch erstmal anfangen zu lernen wie man “geht”, dass lässt sich einfach nicht vermeiden. Hier ziehe ich auch gerne den Vergleich mit den Grünen, wieviele Fehler gab es da am Anfang? Wieviele politisch nicht korrekte Mitglieder hatten die? Und ein noch ganz anderer Faktor spielt bei der Piratenpartei noch eine enorme Rolle -> das Internet. Die Informationen lassen sich unglaublich schnell verbreiten und das Internet vergisst nichts, hätte es das früher gegeben, ich bin mir sicher, die Grünen wären niemals im BT gelandet.

Fazit:
Aus Fehlern lernen und in Zukunft vorsichtiger sein.

Bunt statt Schwarz!

Freitag, 11. September 2009

Eine sehr gute Idee wie ich finde ist bei Odem aufgetaucht. Dort heißt es:

Seid bunt, nicht schwarz. Sagt es weiter und kommt zahlreich!

Also erscheint möglichst farbenfroh! Ich würde natürlich Orange empfehlen, als Farbe der Piraten und “friedlichen Revolution”, oder Grün wie die Farbe der Hoffnung. Natürlich sind auch alle anderen hellen freundlichen Farben willkommen, wir wollen es ja nicht wie eine Demonstration des schwarzen Blocks aussehen lassen.
Zusätzlich würde ich noch empfehlen ein freundliches Gesicht aufzusetzen, auch wenn das Thema uns eher verbittert … aber es geht um den Eindruck nach außen bzw. in den Medien.

Und natürlich: Friedlich demonstrieren!

Demonstration | Freiheit statt Angst 12.09.2009 Berlin

Freitag, 11. September 2009

Morgen ist es soweit, die seit 2006 stattfindende Demonstration “Freiheit statt Angst” – die sich gegen ausufernde Überwachung von Staat und Wirtschaft richtet – findet zum 4. mal in Berlin statt. Die Teilnehmer Zahl stieg dabei von Jahr zu Jahr exponentiell an, in den ersten beiden Jahren waren nur wenige hundert Menschen da und letztes Jahr – je nach Schätzung – zwischen 15.000 und 50.000 Menschen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dieses Mal die 200.000er Grenze knacken werden und somit ein sichtbares Zeichen an alle “Überwacher” senden werden, dass keinen zweifeln lässt, wie sehr wir für unsere Freiheit kämpfen werden!

Freiheit statt Angst 2009

Freiheit statt Angst 2009

1. Constanze Kurz über Freiheit statt Angst
2. 116 Kameras bei der Demonstrationsroute
3. Auflagen für die Demo

Die Achillesferse der Menschen

Dienstag, 8. September 2009

Ihr hört es ja beinahe täglich, ein Politiker nach dem anderen fordert irgendwelche neuen Überwachungsmethoden, oder sonstige Möglichkeiten um Bürgerrechte einzuschränken. Bereits jetzt haben wir schon jede Menge Dinge, die wir im Normalfall nicht bräuchten und auch niemals akzeptiert hätten, da wären z.B.:

  • Vorratsdatenspeicherung
  • Überwachung von öffentlichen Plätzen
  • KFZ-Nummernschild-Scanning
  • Bundestrojaner
  • staatliche Datenbanken zu allen möglichen Sachen (die miteinander verknüpft werden sollen)
  • Rasterfahndungen
  • Webblockaden (Internetzensur)
  • etc.

Es werden unmengen Daten von jedem einzelnen von uns gesammelt, nicht nur von der Wirtschaft (Payback, etc.), sondern natürlich auch vom Staat. Auf die Daten der Wirtschaft kann der Staat jederzeit bei Bedarf zurückgreifen. Verknüpft man diese Daten miteinander wird ein Mensch gläsern, ja beinahe durchsichtig. Man kann über den Durchschnittsmenschen beinahe alles herausfinden, wenn man seine digitalen Spuren verfolgt. Wie heißt er? Wo kauft er ein? Was kauft er? Welche Freunde hat er? Wieviel/Mit wem telefoniert er? Wen besucht er? Was mag er/was nicht? Welchen Gruppierungen gehört er an? Welcher Religion? Wieviel trinkt er? Welche sexuelle Präferenz besteht? Und noch vieles mehr.

Man sieht, dass es eine ganze Menge an Daten gibt, die wir jeden Tag freiwillig und unfreiwillig hinterlassen und die der Staat nutzen kann. Es wird momentan versucht immer mehr Daten, von immer mehr Menschen zu sammeln und diese automatisiert zu verknüpfen und auszuwerten. Doch wozu das ganze? Das ist im Prinzip ganz einfach, wenn man sich z.B. das Ministerium anguckt von welchem die meisten verfassungswidrigen Gesetzesvorschläge kamen/kommen, das Innenministerium mit ihrem Vorsitzenden Dr. Schäuble.

Es wird versucht – automatisiert – jedem Menschen ein Gefahrenpotential zuzuordnen, um Gefährder/Terroristen zu identifizieren.

Im ersten Moment scheint es richtig zu sein und was soll daran so schlimm sein, denn man selber ist ja ein friedliebender und ungefährlicher Bürger. Nach dem Motto: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Das Problem folgt aber auf dem Fuße, denn nur der Staat bzw. einige Instanzen legen fest, was die Kriterien für einen Gefährder oder Terroristen sind und wie diese Kriterien zu bewerten sind. Also ein Muslim ist in diesem System schon mal pauschal nicht mehr ein “Bürger”, sondern ein “potentieller Gefährder”. Wenn dann noch so Dinge wie z.B. regelmäßiger Moscheenbesuch, Reisen in das Ausland und ähnliches dazu kommen, kann man sich schonmal auf zumindest eine “Vorüberwachung” einstellen, damit überprüft wird, ob man wirklich ein Gefährder oder gar ein Terrorist ist. Aber das trifft nicht nur auf Muslime zu, sondern genauso auf engagierte Bürger, auf Umweltaktivisten, Atomgegner und jegliche Art von Staatskritikern. Denn jeder der nicht 100% mit der aktuellen Situation zu frieden ist, ist ein potentieller Gefährder oder Terrorist. Ein gutes Beispiel für staatl. Repressionen ist der G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm, aber die Fakten dazu sind denke ich hinreichend bekannt.

Das Problem an der ganzen Sache ist folgendes:
Es wird nun versucht alle Menschen in die Kategorien Mensch/Bürger oder Terrorist zu stecken. Ich schreibe das so, weil der Begriff Mensch auch Terrorist implizieren sollte, ja egal was man tut, man ist und bleibt ein Mensch und hat ein Recht (!) auf seine Menschenrechte (siehe z.B. Grundgesetz). Aber gerade von der Politik und einigen Juristen (viele Politiker sind auch Juristen) wird versucht den Terroristen als nicht-Mensch darzustellen, sodass man diesen nicht wie einen Menschen behandeln können soll, weil er ja der böse Terrorist ist. Also im Prinzip das, was schon von den USA in Guantanamo und anderen Militärgefängnissen praktiziert wird. Es soll in das kollektive Gedächtnis eingebrannt werden, dass Terroristen weniger wert sind als “normale” Menschen und man deshalb mit ihnen kein Mitleid haben darf. Es wird also die Tür offen gemacht, für eine absolute Macht des Staates gegenüber einem Menschen Terroristen!

Wir dürfen diese Büchse der Pandorra nicht öffnen!

Je nach Definition des Begriffes Terrorist, besteht die Möglichkeit, dass jeder von uns durch irgendwelche Dinge leicht in diese Kategorie fällt und dann seine Rechte verliert.

Warum wir uns das gefallen lassen:
Die in der Überschrift angesprochene “Achillesferse der Menschen” ist ihre Angst. Die Angst davor Opfer eines Anschlages zu werden, die Angst davor einen Freund, Bekannten oder ein Familienmitglied bei einem solchen Anschlag zu verlieren. Es wird Angst unter das Volk gesäht, denn Angst lähmt und somit können bestimmte Organisationen besser agieren, da weniger Widerstand zu befürchten ist (siehe Innenministerium).
Es wird eine abstruse Angst vor den Terroristen geschürrt. Die Angst ist groß, gerade weil es so unberechenbar ist und die Chance so winzig ist einem Anschlag zum Opfer zu fallen. Dabei ist z.B. die Wahrscheinlichkeit bei einem Verkehrsunfall zu sterben um ein vielfaches höher (ca. 4.500 Tote pro Jahr), oder durch Ärztepfusch (44 am Tag). Wieviele Menschen sind in Deutschland seit Ende der RAF (waren noch nichtmal Muslime) durch Terroristen gestorben? Die Zahl liegt bei 0, in Worten: NULL.
Aber die Angst ist da und wird durch die Politik und die Medien geschürrt, man sieht und hört es jeden Tag in den Nachrichten, ständig Tote durch Anschläge. Doch wir dürfen keine Angst haben, wir dürfen uns nicht lähmen lassen und unserer Rechte beraubt werden.

Die Terroristen können uns nicht schaden, sie können unsere Demokratie nicht einmal ankratzen, selbst bei 100 oder mehr Toten im Jahr würden diese Terroristen rein gar nichts erreichen. Die Macht uns zu schaden haben nur wir, nur wir selber haben die Macht unsere Demokratie zu gefährden und abzubauen und genau das ist das Ziel der Terroristen, Angst und Schrecken zu verbreiten. Leider fallen unsere Politiker darauf rein und helfen somit den Terroristen.
Doch es gibt noch Hoffnungen, denn viele Menschen haben dies bereits erkannt und kämpfen gegen die Terroristen, nicht durch mehr Überwachung, sondern durch Festigung, Stärkung und Erhaltung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Ackermann feiert seinen 60. Geburtstag im Bundeskanzleramt nach

Dienstag, 25. August 2009
Josef Ackermann

Josef Ackermann

Ihr werdet es schon mitbekommen haben, der Top Banker Deutschlands (25% Rendite sind drinn!) Josef Ackermann, wurde von Merkel in das Bundeskanzleramt
eingeladen um seinen 60. Geburtstag nachzufeiern. [1]

Soweit so merkwürdig, jetzt ist aber die Gästeliste aufgetaucht und liegt rp-online vor. [2]

Es sind unter anderem folgende Personen dabei gewesen:

  • Annette Schavan (CDU)
  • Oberbürgermeisterin von Frankfurt Petra Roth (CDU)
  • Jürgen Hambrecht (BASF)
  • Werner Wenning (Bayer)
  • Matthias Döpfner (Springer-Verlag)
  • Roland Berger (Berater)
  • Gerhard Cromme (Siemens-Aufsichtsratsvorsitzende)
  • Tessen von Heydebreck (frühere Deutsche-Bank-Vorstand)
  • Michael Hilti (Mittelständler)
  • Berthold Leibinger (Trumpf)
  • Arend Oetker
  • Friedrich von Metzler (Bankier)
  • Maria-Elisabeth Schaeffler (Milliadärin und Erbin)
  • Friede Springer (Verlegerin)
  • Howard Davis (Wirtschaftswissenschaftler)
  • Lars-Hendrik Röller (Wirtschaftswissenschaftler)
  • Wolfgang Schürer (Organisator des Lindauer Nobelpreisträgertreffens)
  • Frank Elstner (TV-Moderator)
  • Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts)

Es fällt auf, dass aus keiner anderen Partei Besucher eingeladen bzw. da waren. Außerdem sind es alles hochrangige Besucher aus Wirtschaft/Wissenschaft/etc.

Eliten-Party auf Kosten der Steuerzahler.

[1] http://www.youtube.com/watch?v=z75xwZs1aco
[2] http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/749264/Auch-Schaeffler-und-Elstner-feierten-mit.html

Ursula von der Leyen vs. Pressefreiheit

Montag, 24. August 2009

Stein des Anstosses ist unter anderem dieses Video vom Spiegel TV:

vdL auf Youtube

Man sieht hier wieder deutlich alte Muster der Informationsbegrenzung und -kontrolle:

  • Pressefreiheit gilt nicht für alle, nur für die die erwünscht sind
  • Kritische Fragen möchte man nicht riskieren
  • Es wird nur das veröffentlicht, was sie möchte

Wenn man sich die Berichte aus der lokal Presse zu diesem Ereignis anguckt, dann wird nirgendwo erwähnt, wie diese Reporter behandelt wurden.[1]

Ich könnte es verstehen, wenn die Reporter sehr aufdringlich gewesen wären und die ganze Veranstaltung wegen ihnen nicht vorwärts käme, aber genau das ist nicht passiert und wäre aller Wahrscheinlichkeit auch nicht passiert, wenn man sie einfach gelassen hätte. Wie soll Politik bürgerfreundlich und transparent sein, wenn nur die Informationen rausgelassen werden, die diese Politik für nicht schädigend erklärt hat?

[1] http://www.ga-online.de/?id=540&did=18918